Wenn die Cloud einfriert
- Harald Schneider

- 13. Jan.
- 9 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Jan.

Zwei Welten am Samstagmorgen
Es ist Samstagmorgen im Bayerischen Wald - Vor meinem Fenster vollzieht sich eine Verwandlung in Zeitlupe. Der Schnee fällt nicht einfach – er legt sich mit einer ehrlichen, unerbittlichen Schwere auf die Tannen. Hier draußen herrscht absolute Kausalität. Wo eine Flocke landet, dort bleibt sie liegen. Wenn es friert, knirscht der Boden. Es gibt kein „Vielleicht“, keine Fehlermeldung und keinen Server, der zwischen der Natur und mir vermitteln muss. Die Welt ist hier noch greifbar, logisch und in ihrer Härte absolut wahrhaftig.

Doch ein Klick genügt, und die Kaltfront der Moderne bricht in mein Arbeitszimmer.
Der Bildschirm der Tagesschau flimmert und zeigt ein Land im kollektiven Nervenzusammenbruch: https://www.youtube.com/watch?v=LxOL9-x1eTg
Ein Land, das sich für technologisch überlegen hält, kapituliert vor gefrorenem Wasser.
Es ist ein Trauerspiel in mehreren Akten:
In Frankfurt und Düsseldorf stehen die Flugzeuge still, weil die digitalen Nervensysteme der Check-in-Schalter bei der kleinsten Belastung einen Burnout erleiden. In den Amtsstuben von Essen bis Arnsberg sind die digitalen Türen verriegelt, weil der Staat seine Verwaltung in eine Cloud ausgelagert hat, die beim ersten Schneesturm verdunstet. Und in Hamburg kracht ein modernes Wartehäuschen unter der Schneelast zusammen – das perfekte Symbol für eine Architektur, die nur noch für den Katalog, aber nicht mehr für die Realität gebaut wird.
Während ich diese Bilder sehe, muss ich an die Brücken denken, die ich auf meinem Weg durch Frankreich und Spanien überquert habe. Römische Bögen aus massivem Stein, manche davon über 2.300 Jahre alt. Sie haben tausende Winter wie diesen gesehen. Sie haben Kriege, Hochwasser und Stürme überdauert, ohne dass je ein Ingenieur ein Firmware-Update aufspielen musste. Sie stehen einfach da, unverrückbar, gebaut für die Ewigkeit.

Und ich frage mich: Was ist aus uns geworden? Sind wir zu einer Gesellschaft von Schönwetter-Kapitänen mutiert, deren gesamte Zivilisation nur noch funktioniert, solange die Sonne scheint und das Thermometer über Null Grad bleibt?
Die Kernfrage, die wir uns stellen müssen, lautet: Wie konnte es passieren, dass wir uns eine Welt erschaffen haben, die zwar Billionen von Daten in Echtzeit verarbeitet, aber an 20 Zentimetern gefrorenem Wasser scheitert? Warum kapituliert eine sogenannte ‚High-Tech-Zivilisation‘ vor einem Wetterereignis, das für unsere Vorfahren schlicht der Rhythmus des Lebens war? Haben wir unsere Intelligenz in eine Simulation ausgelagert, die nur so lange funktioniert, wie die Realität Pause macht?
Faktenanalyse - Ein Mangelsystem auf Kante genäht
Hinter den Kulissen des winterlichen Chaos verbirgt sich kein technisches Versehen, sondern ein strukturelles Versagen. Wir haben unsere Welt nach dem Prinzip der „maximalen Ausbeute bei minimalem Einsatz“ konstruiert. Das Ergebnis sehen wir jetzt,
ein System ohne Reserven, das beim ersten Hauch von Realität kollabiert.
Das Bushäuschen-Syndrom
Wenn moderne Architektur oder Leichtbauweise auf Schwerkraft trifft. Das eingestürzte Dach des Bushäuschens ist kein Einzelfall, es ist ein „Mahnmal moderner Leichtbauweise“. In der Welt der Ingenieure regiert heute der Rotstift. Wir berechnen Profile so dünn wie möglich, um Material zu sparen und die vermeintliche „Effizienz“ zu steigern. Diese Konstruktionen sind für den statistischen Durchschnitt optimiert – für den sterilen Laborzustand, den „Normalfall“.
Doch die Natur kennt keinen Durchschnitt. Sie kennt nassen Neuschnee, der pro Quadratmeter mit bis zu 100 Kilogramm auf die Statik drückt. In diesem Moment frisst die Realität das Design. Während die alten Römer mit „Angstzuschlägen“ bauten – massiv, schwer, für die Ewigkeit –, leben wir heute „auf Kante genäht“. Das Bushäuschen kapituliert, weil wir die unberechenbare Kraft der Natur gegen eine hübsche, aber hohle Computer-Simulation eingetauscht haben.
Die Ohnmacht der Ämter - Geiseln der Digitalisierung
Gleichzeitig erleben wir an den Flughäfen in Frankfurt und Düsseldorf sowie in den Behörden von Essen bis Arnsberg einen technologischen Offenbarungseid. Es ist nicht nur der Schnee, der die Flugzeuge am Boden hält – es ist das Schweigen der Server.
IT-Kollaps statt Winterdienst
Wenn die „smarten“ Check-in-Systeme streiken, bricht die gesamte Logik zusammen.
Verlust der Handlungsfähigkeit. Wir haben verlernt, „manuell“ zu agieren. Früher wusste das Personal an einem Schalter noch, wie man Passagiere mit Stift, Papier und gesundem Menschenverstand durch ein Chaos leitet. Heute stehen Fachkräfte vor schwarzen Monitoren und zucken mit den Schultern. Ohne Datenbank sind sie blind, ohne Algorithmus gelähmt.
Digitale Mangelwirtschaft - Erinnerungen an die DDR
Es sind Zustände, die mich fatal an die "DDR" erinnern. Wer dieses System erlebt hat, kennt dieses Gefühl. Ein Staat, der die totale Planung und Kontrolle beansprucht, während in der Realität der Mangel regiert. Man stand vor verschlossenen Türen oder leeren Regalen und wurde mit hohlen Phrasen abgespeist, während das System im Hintergrund längst erodierte.
Heute ist der „Mangel“ digital, aber das Ergebnis ist dasselbe. Eine lähmende Ohnmacht gegenüber einem Apparat, der zwar alles verspricht, aber im entscheidenden Moment nichts liefert. Wir sind keine Akteure mehr, wir sind „Abhängige eines unsichtbaren Netzes“. Wenn der Server im fernen Rechenzentrum „hustet“, steht das reale Leben vor Ort still. Diese totale Vernetzung hat uns keine Effizienz beschert, sondern eine totale Verwundbarkeit.
Der zynische Doppelstandard
In unserer Rechtsordnung ist die Sache klar. Wenn der Winter kommt, herrscht die Pflicht zur Gefahrenabwehr. Jeder Grundstücksbesitzer weiß, dass er zur Schaufel greifen muss. Wer schlampt, haftet. Das Gesetz verlangt vom Einzelnen Aktion, physische Präsenz und die Übernahme von Verantwortung.
Doch blickt man auf die Konzerne und die staatliche Infrastruktur, bietet sich ein Bild des moralischen Versagens. Es gibt keinen „Schneeschaufel-Modus“ für die moderne Bürokratie. Wir haben die Robustheit des Analogen gegen die Bequemlichkeit einer Cloud getauscht, die beim ersten Frost verdunstet. Es ist Zeit, dass wir wieder lernen, die Schaufel selbst in die Hand zu nehmen, anstatt wie gelähmt auf Bildschirme zu starren, die keine Antworten mehr geben können.
Die Effizienz-Lüge
Man verkauft uns die Digitalisierung als Zeitersparnis, doch in Wahrheit ist sie oft nur ein Werkzeug, um «Kosten auf den Nutzer abzuwälzen» und Puffer abzubauen. Siehe meinen Artikel vom November. Echte Resilienz – die Fähigkeit, eine Krise zu überstehen – kostet Geld. Ein Mitarbeiter, der im Notfall noch weiß, wie man ein Ticket per Hand schreibt, gilt im Excel-Sheet der Berater schlicht als „ineffizient“.
Historischer Tiefgang - 2.000 Jahre Beständigkeit gegen den "15-Minuten-Kollaps"
Während ich auf die verbeulten Alustreben des Bushäuschens blicke, wandern meine Gedanken zurück auf den Camino. Ich ziehe den Joker, den ich auf 3.058 Kilometern im Rucksack gesammelt habe. Begegnungen mit der absoluten Zeitlosigkeit.
Ich habe Brücken überquert, die von römischen Legionären in den Boden gerammt wurden. Diese Bögen aus massivem Stein stehen dort seit über 2.000 Jahren. Sie brauchen keinen Strom, keine Sensoren und erst recht kein Cloud-Update, um ihren Dienst zu tun. Warum? Weil sie aus einer Geisteshaltung heraus entstanden sind, die wir heute nicht einmal mehr buchstabieren können - Ewigkeit.
Die Römer bauten nicht für den nächsten Geschäftsbericht oder die nächste Shareholder-Versammlung. Sie bauten, weil Infrastruktur für sie ein heiliges Versprechen war – ein physisches Rückgrat, das Generationen überdauern sollte. Ein Stein auf dem anderen war eine Wette gegen die Vergänglichkeit.
Der Sternenweg und die Entwertung der Welt Damals, als der Sternenweg zur Handelsroute transformiert wurde, war jeder Meilenstein ein Symbol für Verlässlichkeit. Infrastruktur war ein Versprechen von Beständigkeit. Wenn man heute jedoch auf unsere „smarte“ Welt blickt, erkennt man das bittere Gegenteil: Unsere gesamte Lebensgrundlage ist zu einem Abo-Modell verkommen.
Es ist eine Infrastruktur auf Abruf, die uns bei den ersten 20 Zentimetern Neuschnee einseitig gekündigt wird. Wir haben die massive Steinbrücke gegen eine flüchtige Datenleitung getauscht, die beim ersten Frost verdunstet.
Der Kontrast könnte nicht schmerzhafter sein. Die Römer schufen Wege, die selbst nach zwei Jahrtausenden noch das Gewicht unserer Schritte tragen. Die Moderne schafft Systeme, die keine 15 Minuten ohne eine stabile Internetverbindung überleben.
Wir müssen uns fragen, was sagt es über eine Zivilisation aus, wenn ihre stolzesten Bauwerke unter einer Schicht gefrorenem Wasser einknicken, während die Pfade der „primitiven“ Vorfahren ungerührt in den Himmel ragen? Vielleicht ist es Zeit zu erkennen, dass wir uns in der Bequemlichkeit der Cloud verloren haben, während die wahre Macht schon immer im Stein und in der Bodenhaftung lag.
Die Camino-Lektion - Resilienz kann man nicht downloaden
Nach 3.058 Kilometern zu Fuß und 54.000 harten Höhenmetern in den Knochen lernt man eine Lektion, die kein Silicon-Valley-Update jemals lehren kann. Die Realität lässt sich nicht „smart“ wegdiskutieren. Ein Berg ist kein Algorithmus, den man durch ein geschicktes Skript glätten könnte. Wenn die Waden brennen und die Lunge nach Luft schreit, gibt es keinen „Gefällt mir“-Button und keine Abkürzung in der Cloud. Es gibt nur dich, deinen Atem und den nächsten Schritt.
Der Boden, der hält.
Man kann viele Kilometer Schmerz ertragen, wenn man weiß, dass der Boden unter den Füßen hält. Diese physische Gewissheit ist das Fundament echter Resilienz. Es ist die Gewissheit, dass die Welt – so hart sie auch sein mag – einer Logik folgt, auf die man sich verlassen kann. Die digitale Welt hingegen entzieht uns genau diesen Boden. Sie macht uns zu Bittstellern einer Infrastruktur, die keine Konsistenz kennt. Wenn ein Passwort nicht funktioniert oder ein Server streikt, bricht nicht nur eine Verbindung ab – es bricht das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit zusammen. Im Wald bin ich Akteur; vor dem Bildschirm bin ich Opfer einer Laune, die ich nicht beeinflussen kann.
Die Liebe zum Erschaffen von Ewigkeiten.
Auf meinem Weg von Bayern nach Santiago, entdeckte ich eine tiefe Liebe zum Erschaffen von Ewigkeiten. Es ist die Sehnsucht nach Dingen, die Bestand haben – wie die römischen Brücken, die ich überquerte. Wir haben heute verlernt, für die Ewigkeit zu bauen, weil wir nur noch im Takt von Quartalszahlen denken. Doch Resilienz bedeutet, etwas zu schaffen, das den nächsten Winter, den nächsten Sturm und die nächste Krise übersteht. Es ist der Wille, Spuren zu hinterlassen, die nicht beim nächsten Stromausfall gelöscht werden.
Die Erkenntnis der Wiedergeburt
Wer 3.000 Kilometer geht, erfährt eine Art der Wiedergeburt. Man lässt den Ballast der digitalen Scheinwelt Schicht für Schicht hinter sich. Man stirbt einen kleinen Tod der Bequemlichkeit und wird als jemand neugeboren, der weiß, dass seine Kraft nicht aus einem Akku kommt, sondern aus der Verbindung zur Erde. Diese Wiedergeburt ist die Erkenntnis, dass wir nicht Teil einer Cloud sind, sondern Teil einer Schöpfung, die weitaus stabiler ist als jedes Rechenzentrum. Wir müssen wieder lernen, diese Stabilität in uns selbst zu finden, anstatt sie in Geräten zu suchen, die uns im entscheidenden Moment – wenn der erste Schnee fällt – im Stich lassen.
Zurück zur Bodenhaftung – Ein Plädoyer für das Analoge
Der Winter dieses Wochenendes war mehr als nur eine Wetterkapriole. Er war ein Spiegel, den uns die Realität vorgehalten hat. Wir haben gesehen, wie schnell der Lack unserer „smarten“ Zivilisation abplatzt, wenn die Natur aufhört, nach den Regeln unserer Simulationen zu spielen.
Die Forderung - Werde „analog winterfest“
Wir müssen wieder lernen, analog winterfest zu werden. Das bedeutet nicht, die Technologie zu verteufeln, sondern sie an ihren rechtmäßigen Platz zurückzuweisen. Technik darf eine Krücke sein, die uns stützt, wenn wir müde sind – aber sie darf niemals unser Rückgrat werden. Ein Rückgrat muss aus Stein, Willen und manueller Kompetenz bestehen.
Resilienz bedeutet, die Schaufel in die Hand nehmen zu können, wenn der Server streikt. Es bedeutet, den Weg auch ohne GPS zu finden, weil man gelernt hat, die Zeichen der Welt zu lesen. Wir müssen uns die Räume zurückerobern, in denen wir als Menschen handlungsfähig sind, ganz ohne Login und Passwort.
Leben, wenn der Bildschirm schwarz bleibt
In meinem Buch „I bin vom Woid dahoam“ erzähle ich von der Suche nach dieser verloren gegangenen Standfestigkeit. Auf den 3.058 Kilometern meines Weges habe ich gelernt, dass die tiefste Zufriedenheit dort beginnt, wo die Abhängigkeit endet. Es ist ein Plädoyer für ein Leben, das nicht an einer Datenleitung hängt. Ein Leben, das auch dann funktioniert, wenn die Lichter der Stadt ausgehen und der Bildschirm schwarz bleibt.
Denn am Ende zählt nicht, wie viele Apps deinen Tag „smarter“ gemacht haben. Es zählt, ob du noch weißt, wer du bist, wenn du allein im Schnee auf deinem Weg stehst. Es zählt, ob du die Kraft hast, einen Schritt vor den anderen zu setzen – so wie die Pilger vor tausend Jahren und die Legionäre auf ihren ewigen Brücken.
Suchen wir uns diesen Weg zurück. Suchen wir uns die Bodenhaftung. Denn nur wer fest steht, kann dem Sturm – und dem Schnee – lächelnd ins Gesicht blicken.

Mensch sein in einer Welt der flüchtigen Gesetze
Menschliche Gesetze kommen und gehen. Sie sind so flüchtig wie der Strom in einer Datenleitung und so instabil wie ein Software-Update am Montagmorgen. Wir haben uns eingeredet, wir könnten die Welt in Algorithmen pressen und das Leben durch Effizienz ersetzen. Doch dieses Wochenende hat uns die Maske vom Gesicht gerissen.
Die Naturgesetze sind ewig. Der Schnee fragt nicht nach einer Erlaubnis. Er folgt der Schwerkraft, so wie er es seit Jahrmillionen tut. Er ist kein „Systemfehler“, er ist eine Manifestation der Ewigkeit. Mein Aufruf ist so simpel wie radikal.
Fang wieder an, analog zu leben.
Lass den schwarzen Bildschirm schwarz sein, wenn die Welt da draußen weiß wird. Geh hinaus. Spüre die beißende Kälte auf deiner Haut, rieche die klare Winterluft und nimm die schwere Last des Schnees auf der Schaufel wahr. Das ist kein Ärger – das ist das Leben in seiner reinsten, ehrlichsten Form. Wir sind keine User, die in einer Cloud schweben; wir sind Menschen aus Fleisch und Blut, gemacht für den Widerstand, gemacht für die Jahreszeiten.
Nimm die Naturgesetze an, wie sie sind. Sie sind der einzige Anker, den wir noch haben. In einer Zeit, in der alles „smart“ sein will, ist es der mutigste Akt der Rebellion, einfach nur Mensch zu sein. Ein Mensch, der weiß, wie sich die Erde unter den Füßen anfühlt, der die Stille des Waldes versteht und der begriffen hat, dass wahre Macht nicht im Besitzen eines Geräts liegt, sondern im Beherrschen der eigenen Sinne.
In meinem Buch „I bin vom Woid dahoam“ beschreibe ich diesen Weg zurück zum Wesentlichen. Es ist die Reise weg von der Entmündigung, hin zu einer Standfestigkeit, die keinen Netzempfang braucht.
Suchen wir uns diesen Weg zurück. Suchen wir uns die Bodenhaftung. Denn nur wer bereit ist, die Welt mit den eigenen Händen zu greifen und mit den eigenen Füßen zu messen, kann dem Sturm – und dem Schnee – wahrhaftig lächelnd ins Gesicht blicken.
Bleib echt. Bleib analog. Bleib Mensch.
Dein Wanderer zwischen den Welten,
Herzlich Harald🙏👣🎈🙏
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I bin vom Woid dahoam
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