Autophagie

"Sich selbst verzehrend"


Der Begriff Autophagie oder Autophagozytose ist aus dem Altgriechischen abgeleitet und bedeutet so viel wie „sich selbst verzehrend“. Die Zelle demontiert zu ihrem Selbstschutz ihre eigenen Strukturen.


Für die Aufschlüsselung des Prozesses gab es bereits zwei Nobelpreise.

Den ersten bekam 1974 der Belgier Christian de Duve für die Entdeckung der Lysosomen: Das sind mit Enzymen gefüllte Zellbestandteile, die zelleigenes und auch zellfremdes Material verdauen. De Duve ist sozusagen der Vater der Autophagie und prägte den Begriff.


Was jedoch genau in der Zelle vor sich geht und was das für die Gesundheit des menschlichen Organismus bedeutet, dies erarbeitete der Japaner Yoshinori Ohsumi und bekam dafür 2016 den Nobelpreis.


Wenn der menschliche Körper hungrig ist, frisst die Zelle sich selbst. So durchläuft er einen Reinigungsprozess und beseitigt auf diese Weise alle kranken Zellen, Krebs, alternde Zellen und Alzheimer. Er erstellt spezielle Proteine, die sich nur unter bestimmten Umständen im Körpermilieu bilden können. Wenn diese mit ihrer Arbeit fertig sind, sammelt sich der Organismus selektiv um abgestorbene Zellen, frisst sie auf und stellt den Urzustand wieder her, er bleibt jung und bekämpft eindringende Krankheiten wieder effektiv. So sieht optimales Recycling aus.


Wissenschaftlern ist es also durch langwierige und spezialisierte Forschung gelungen zu beweisen, dass der Autophagieprozess ungewöhnliche Bedingungen erfordert, die den Organismus dazu zwingen, diesen Prozess durchzuführen.


Um diese Bedingungen zu erfüllen ist der Mensch gezwungen, 16 Stunden auf Essen und Trinken zu verzichten (Zyklus 8/16). Der menschliche Organismus sollte in dieser Zeitspanne normal funktionieren.


Dieser Vorgang sollte über einen längeren Zeitraum wiederholt werden, um für den Körper einen maximalen Nutzen zu erreichen und kranke Zellen aus dem Körper zu leiten.

Es wird empfohlen, den Prozess des Hungerns und Durstens an zwei bis drei Tagen pro Woche für einen gewissen Zeitraum zu wiederholen.


So, der Nobelpreisträger Yoshinori Osumi


Zusammengefassend könnte man also sagen: Wie der Mensch bei der Müllentsorgung Müllbeutel benutzt so benutzt auch die Zelle eine "Art Müllbeutel", um sich bei der Selbstreinigung von unnötigem Ballast zu befreien. Diesen stellt sie immer wieder neu her und sammelt darin alles, was ihr selbst schaden könnte, fehlerhaft ist, alt ist oder nicht mehr benötigt wird. Dann versetzt die Zelle dem „Müllbeutel“ mit einem Enzymcocktail. Dieser wiederum zerlegt den gesammelten „Zellmüll“ in seine Einzelteile. Aus diesen gewinnt die Zelle dann Energie oder baut damit eine neue Zellstrukturen auf. Die Bedingung dafür, dass dieser Prozess beginnen kann muss der Mensch in Form einer speziellen Diät selbst schaffen.


Ich bin über die Recherche zu Porfiri Ivanov auf dieses Thema gestossen. Für mich beweisen die beiden Nobelpreise, dass Porfiri mit seiner Dietka, wenn auch vielleicht unbewusst oder besser gesagt intuitiv das Richtige gemacht hat. Er hat seine Patienten abgehärtet und somit den «kranken» Metabolismus wieder auf trab gebracht und durch das immer wiederkehrende Fasten Autophagie eingeleitet, was zur Gesundung der Menschen führte. Die Heilkraft der Dietka ist heutzutage sogar auch wissenschaftlich belegt.


Es gibt aber nicht nur wissenschaftliche Belege für die Heilkraft der Dietka.

In Russland gibt es zahlreiche Menschen, die bei winterlichem Wetter keine Winterkleidung und oder Winterschuhe tragen. Sie glauben, dass dies ihrer Gesundheit schadet. Deshalb sind sie immer sommerlich gekleidet.

Diese 57-jährige Frau zum Beispiel hat vor 30 Jahren aufgehört, Winterkleidung zu tragen, nachdem bei ihr inoperabler Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Sie lebt seit dieser Zeit mit der Dietka von Porfiri Ivanov. Sie hat sich selbst geheilt (medizinisch unbestätigt, weil sie seit ihrer Diagnose keinen Arzt mehr besuchte) und sie sieht 30 Jahre jünger aus als sie in Wirklichkeit ist.


Manche Menschen mögen sie für eine gewöhnliche städtische Verrückte halten. Dennoch gibt es in Russland viele solcher Menschen. Sie halten sich an die Dietka und das Gesundheitssystem von Porfiri Ivanov und die Ergebnisse sprechen für sich.


Das System der kleinen Diät (Dietka) von Porfiri Ivanov hat die UDSSR überlebt, seine Wirksamkeit bei der Abhärtung, Stärkung der Immunität und der Gesunderhaltung bestätigt, weshalb sie auch im Russland unserer Zeit angewendet wird und aufgrund des stark auftretenden Verjüngungseffekts bei den praktizierenden Menschen sich größter Beliebtheit erfreut.


Ich kann jedem, der sein Immunsystem stabilisieren und oder einfach nur Jünger und besser aussehen, sich gesunder fühlen will Porfiris Dietka nur wärmstens 😊 empfehlen.


Herzliche Umarmung und Grüße,

Harald


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