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Prosit Neujahr?
Warum das Leben am 21. März wirklich beginnt Prosit Neujahr, Januar oder März? Warum der 1. Januar eine Lüge ist und das Leben heute wirklich erwacht Hast du dich am 1. Januar auch dabei ertappt, wie du pflichtbewusst die Gläser gehoben hast, während draußen der Frost die Welt im Würgegriff hielt? Wir feiern den „Neuanfang“ traditionell an einem Punkt, an dem die Natur biologisch am tiefsten Punkt verharrt. Es ist ein Neujahr per Dekret – ein administrativer Akt, der in der k

Harald Schneider
21. März10 Min. Lesezeit


Sednas Ritt auf dem Feuerpferd
Spürst du es schon? Wasser und Feuer gibt Dampf! Das Opfer der Tiefe (Mythologie) Das Ende der Unschuld und der ultimative Verrat Sedna ist nicht einfach eine Figur aus einem alten Märchen; sie ist die personifizierte Wahrheit der Naturgesetze, die dort beginnt, wo die menschliche Kontrolle endet. Die Legende der Inuit führt uns in eine Zeit der absoluten Isolation und der existenziellen Prüfung. Sedna war eine junge, stolze Frau, die sich weigerte, den leeren Versprechungen

Harald Schneider
20. Feb.17 Min. Lesezeit


Der Aufbruch – Vom Schatten ins Licht
Der Tag der Entscheidung - warum heute? Die Symbolik der Asche Der Aschermittwoch wird oft als ein Tag der Trauer oder des Endes missverstanden. Doch wer tiefer blickt, erkennt in der Asche nicht den Tod, sondern das Ergebnis einer notwendigen Verbrennung. Asche entsteht nur dort, wo zuvor ein Feuer gewütet hat – ein Feuer, das das Flüchtige, das Überflüssige und das Künstliche verzehrt hat. In der Tradition ist das Aschenkreuz auf der Stirn kein Zeichen der Niederlage, sonde

Harald Schneider
18. Feb.10 Min. Lesezeit


Wer reitet, kann nicht wischen
Wer reitet das Feuerpferd Der große Frequenzwechsel Während die westliche Welt den Jahreswechsel am 1. Januar mit künstlichem Feuerwerk und meist hohlen Vorsätzen bereits hinter sich gelassen hat, wartet die wahre energetische Zäsur noch auf uns. Das chinesische Neujahr am 17. Februar 2026 ist kein zufälliges Datum in einem verstaubten Kalender – es ist der Moment, in dem die kosmische Frequenz auf Vollgas umschaltet. Warum erst jetzt? Weil die fernöstliche Weisheit den Takt

Harald Schneider
17. Feb.10 Min. Lesezeit


Die Alchemie der Maske
Carne Vale Vom digitalen Filter zum rituellen Rausch Wir schreiben das Jahr 2026. Willkommen in der Ära der permanenten Simulation, in einer Zeit, in der jeder sein eigener Artdirector ist. Wir optimieren unsere Gesichter mit Filtern, bis wir aussehen wie glattgebügelte Avatare, und nennen das „Authentizität“. Das ganze Jahr ist zu einer fahlen, freudlosen Maskerade verkommen – ein Dauerzustand des Trugbilds, in dem wir uns hinter digitalen Larven verstecken, um bloß nicht mi

Harald Schneider
13. Feb.9 Min. Lesezeit


Das Licht der Rauhnächte und das Herz Europas
Das Echo der Stille - wenn aus der Einkehr Alltag wird Das Echo der Stille - wenn aus der Einkehr Alltag wird Morgen kehren wir zurück in den Alltag, aber wir sind nicht mehr dieselben. Die Rauhnächte, diese geheimnisvolle Zeit zwischen der Wintersonnenwende und dem Dreikönigstag, haben uns Raum gegeben, in die Tiefe zu blicken. Wir haben geräuchert, geträumt und Altes losgelassen. Wer diese zwölf Nächte bewusst erlebt hat, tritt nicht einfach nur in ein neues Kalenderjahr –

Harald Schneider
6. Jan.7 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 12
Die Heimkehr des Lichts Von g’schmolzenen Masken, dem großen Segen und warum auch ein gestandener Waldbube heute feuchte Augen bekommen kann. Wir schreiben die Nacht vom 5. auf den 6. Januar – die Perchtennacht, das große Finale, das Ziel unserer zwölftägigen Reise zwischen den Welten. Draußen ist die Luft heute Nacht so geladen, dass man meint, die Funken müssten jeden Moment aus dem gefrorenen Boden schlagen. Es ist die Nacht der Epiphanie, der Erscheinung des Lichts. In

Harald Schneider
5. Jan.5 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 11
Das Flüstern der Ahnen Von der Kraft der Stille, buckligen Verwandten im Geisterreich und dem Mut, die eigenen Wurzeln zu gießen. Wenn der 4. Januar anbricht, verändert sich das Raunen der Rauhnächte erneut. Die Luft ist nicht mehr nur kalt; sie ist schwer von Bedeutung. Wir befinden uns in der 11. Rauhnacht, die energetisch den November diesen Jahres repräsentiert. Draußen im Bayerwald liegt der Nebel so tief, dass man meinen könnte, die Erde selbst ziehe den Kopf ein, um

Harald Schneider
4. Jan.6 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 10
Das große Loslassen Von welken Blättern, inneren Schatzkammern und dem Mut, die Kontrolle dem Universum zu überlassen. Die 10. Rauhnacht senkt sich über das Land wie ein schwerer, samtener Mantel. Das Licht der Kerzen scheint heute Abend einen rötlicheren Schein als sonst zu haben, fast so, als ob das Feuer selbst wüsste, dass wir uns dem Kern der Transformation nähern. Es ist die Stimmung des Übergangs. Der Trubel der ersten Nächte ist verflogen, die Euphorie der Neujahrsvor

Harald Schneider
3. Jan.5 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 9
Wenn der Nebel tanzt Draußen herrscht jene magische Stille, die so dick ist, dass man sie fast in Scheiben schneiden könnte. Der 8. Tag hat uns tief in die Abgründe unserer Seele geführt – das war schwere Kost, fast wie der üppige «Festbraten», der einem nachts noch im Magen liegt. Aber heute, in der 9. Rauhnacht, ändert sich das Wetter, denn es knistert im geistigen Gebälk. Die schwere, feuchte Kälte weicht einer kristallinen Frische. Wer genau hinhört, der merkt, das Raunen

Harald Schneider
2. Jan.4 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 8
Wenn die Ahnen zum Kaffee kommen Der Neujahrstag liegt über dem Land wie eine schwere, flauschige Decke. Während die Welt da draußen noch den Kater auskuriert und die Überreste der Raketen aus den Vorgärten klaubt, herrscht in der geistigen Welt Hochbetrieb. Es ist die 8. Rauhnacht (vom 1. auf den 2. Januar). Der Lärm ist verflogen, die Luft ist rein – fast schon zu rein. Es ist diese ganz spezielle Stille des 1. Januars, in der man das Gefühl hat, die Zeit selbst würde kurz

Harald Schneider
1. Jan.5 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 7
Wenn Seelen sich rufen Die Silvesterrauhnacht Das unsichtbare Netz Wir befinden uns mitten im Herzschlag der "Zeit zwischen den Jahren". Draußen mag der Wind den Schnee über die Hänge peitschen oder eine fast unnatürliche Stille über den Tälern liegen. Es ist die 7. Rauhnacht, die Schwelle vom alten zum neuen Jahr (31. Dezember auf 1. Januar). Während die Welt da draußen mit Böllern und Korkenknallen versucht, das Alte zu verscheuchen, geschieht das wahre Wunder in der Stille

Harald Schneider
31. Dez. 20255 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 6
Das Echo der Mitte – Bereinigung und die Kraft der Vergebung Der Hiase schaut und sieht Der Stillstand vor dem Umbruch Wir haben die Halbzeit erreicht. Hinter uns liegen fünf Nächte, in denen die Geister tief flogen und die Träume schwer waren. Doch in dieser sechsten Nacht, vom 30. auf den 31. Dezember, verändert sich das Flüstern. Das „Raunen“, das in der letzten Nacht noch von außen kam – getragen von den Stimmen der Freunde und der Ahnen – wandert nun nach innen. Es ist d

Harald Schneider
30. Dez. 20256 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 5
Eine Nacht zwischen den Welten – Die Mairauhnacht Der Hiase und die Uroma Traudl Die Empfängnis der Zeit Der Wind peitscht über die Höhen zwischen Hinterschmiding und Finsterau. Wer heute Abend vor die Tür tritt, spürt die Kälte nicht nur auf der Haut, sondern bis tief in den Knochen. Der Schnee liegt so hoch, dass die Zäune unter einer gnädigen weißen Last verschwunden sind. In dieser Nacht, in der das alte Jahrhundert seine letzten Atemzüge tut, ist die Grenze zwischen dem

Harald Schneider
29. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 4
Der Hiase und der ungezähmte Aufbruch des April Wenn die vierte Rauhnacht heraufzieht, ist es vorbei mit der Besinnlichkeit. Der 28. Dezember gehört dem April – und im Woid ist der April kein sanfter Frühlingsbote, sondern ein unberechenbarer Rebell. Er ist die Urgewalt, die das Eis bricht, ob es will oder nicht. Erinnere ich mich an den 28. Dezember 2021 zurück, dann saß da kein spiritueller Sucher am Tisch, der über Chakren philosophierte. Da saß der Hiase. Ein Waldbub aus

Harald Schneider
27. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 3
Traudls Erwachen und der Ruf des März Traudls Licht im Fenster Finsterau, Kreuzberg & Hinterschmiding, 27. Dezember. Wenn die dritte Rauhnacht anbricht, weicht die karge Stille des Hiase einer anderen Energie. Es ist die Nacht, die dem März den Weg ebnet. Während der Februar noch vom harten Frost und dem Stefansholz geprägt war, spüren wir heute das erste leise Zittern unter der Schneedecke. In unserem Hof in Finsterau war dies die Zeit der Traudl. Wenn der Hiase das Fundamen

Harald Schneider
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 2
Das Vermächtnis des "Hiase" und das Schweigen der Bäume Da Woid vazeiht koane krummen Wege Finsterau & Hinterschmiding, 26. Dezember. Wenn der Stefanitag über den Bayerischen Wald hereinbricht, verändert sich die Energie im Gebälk der alten Höfe. Während der 25. Dezember noch vom Echo der weihnachtlichen Liturgie und der mütterlichen Wärme der Traudl geprägt war, gehört der zweite Tag der Rauhnächte dem Hiase. Er ist die Verkörperung des „Waidlers“ – rauchig, wortkarg, tief v

Harald Schneider
26. Dez. 20255 Min. Lesezeit


Die Seele im Raunen der Rauhnacht 1
Die Zeit zwischen den Zeiten 25.12 die erste Rauhnacht zeigt den Januar 2026 Traudls erste Rauhnacht Bevor wir in das Jahr 1899 eintauchen, müssen wir verstehen, was diese Tage eigentlich bedeuten. Die Rauhnächte – jene zwölf Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig – basieren auf dem Unterschied zwischen dem Mondjahr (354 Tage) und dem Sonnenjahr (365 Tage). Diese „übrig gebliebenen“ elf Tage und zwölf Nächte liegen außerhalb der normalen Zeitrechnung. Es ist eine Phase, i

Harald Schneider
25. Dez. 20256 Min. Lesezeit


Das flüstern der neuen Zeit
04.06.2025 - Vollendung und Neubeginn Eine Reise ins neue Bewusstsein Geliebte Seele, die du diese Worte liest, fühle dich sanft umarmt. Du bist nicht zufällig hier. Ein Ruf hat dich erreicht, ein leises Flüstern deiner eigenen inneren Weisheit, das dich zu diesen Zeilen geführt hat. Es ist das Flüstern einer neuen Zeit, einer Ära des tiefgreifenden Wandels, die bereits begonnen hat, ihre unsichtbaren Fäden in das Gewebe unserer Realität zu weben. Stell dir vor, heute ist der

Harald Schneider
4. Juni 20258 Min. Lesezeit


Autophagie
"Sich selbst verzehrend" Der Begriff Autophagie oder Autophagozytose ist aus dem Altgriechischen abgeleitet und bedeutet so viel wie „sich selbst verzehrend“. Die Zelle demontiert zu ihrem Selbstschutz ihre eigenen Strukturen. Für die Aufschlüsselung des Prozesses gab es bereits zwei Nobelpreise. Den ersten bekam 1974 der Belgier Christian de Duve für die Entdeckung der Lysosomen: Das sind mit Enzymen gefüllte Zellbestandteile, die zelleigenes und auch zellfremdes Material ve

Harald Schneider
17. Okt. 20223 Min. Lesezeit
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